Frühförderung zahlt sich aus

Frühförderung zahlt sich aus, das schreibt das Nachrichtenmagazin profil (vom 9. August 2010). Auch wenn die Effekte der Frühförderung in der Mittelschule zu verblassen scheinen, zeigt sie ausgeprägte Effekte im späteren Erwerbsleben.

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Profil-Beitrag über eine Studie der Harvard University:

  • Kinder mit professioneller Frühförderung haben es später wesentlich leichter.
  • Bisher ging man davon aus, dass sich „später“ auf die Schule bezieht und die Arbeit der besten KindergartenpädagogInnen durch unmotivierte MittelschullehrerInnen mühelos zunichte gemacht werden können. Das stimmt aber nicht, denn:
  • Auch wenn sich leistungsbezogene Unterschiede im Mittelschulbereich wieder angleichen und die Effekte der Frühförderung zu verblassen scheinen, zeitigt die Frühförderung doch ausgeprägte Effekte im späteren Erwerbsleben, insbesondere im Bezug auf die Einkommenshöhe.
  • Ein hervorragender Kindergartenpädagoge könne einer durchschnittlichen Kindergruppe rund 320.000 Dollar zusätzliches Karriereeinkommen bescheren. Dabei geben sie allerdings auch zu bedenken:
  • Der Effekt der elterlichen Erziehung übertrifft jenen der kindergartenpädagogischen deutlich!

Comments are closed.